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AUSSTELLUNG


Vom Dazwischensein

CLAUDE BÜHLER & SUSANNE HEFTI

Vernissage: Sa 21.2.  16 - 18 Uhr

Ausstellungslaufzeit: 21.2 - Do. 2.4.2026
Öffnungszeiten: Mi - Fr 12 - 17 Uhr

Eintritt frei

Die Ausstellung «Vom Dazwischensein» zeigt Arbeiten der Schweizer Künstlerinnen Susanne Hefti und Claude Bühler und setzt sich mit dem Körper als Ort von Einschreibung, Wahrnehmung und Widerstand auseinander – nicht unbedingt als eindeutig sichtbare Figur, sondern als etwas, das sich in Räumen, der Beziehung des Körpers zum Raum und gesellschaftlichen Räumen ergibt. Im Zentrum steht also nicht der Körper als Abbild, sondern als Erfahrungsraum: als Archiv politischer, sozialer und emotionaler Prozesse – und als Möglichkeit, sich diesen Prozessen zu entziehen, sie neu zu verhandeln oder auszuhalten.

Im Dialog entfalten die Arbeiten von Hefti und Bühler ein vielschichtiges Verständnis von vom Körper als Speicher politischer Einschreibungen ebenso wie als Ort poetischer Gegenentwürfe. Beide Positionen verhandeln den Körper als Ort, an dem sich gesellschaftliche Normen einschreiben – und an dem zugleich Möglichkeiten entstehen, diese Einschreibungen zu unterlaufen. Der Körper erscheint als etwas, das von Räumen geformt wird, und gleichzeitig als etwas, das Räume neu imaginiert. Als etwas, das geprägt ist von Geschichte, Kontrolle und Normen – und zugleich als Möglichkeit, diese Prägungen zu neu zu erzählen.

Die Ausstellung lädt dazu ein, genauer hinzusehen, länger zu verweilen und dem eigenen Körper als Wahrnehmungsinstrument zu vertrauen. Nicht alles ist sichtbar. Nicht alles ist eindeutig. Aber vieles ist spürbar – in diesem Körper.

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